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Italienischer Anschlag beim Stricken

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Anleitung "Italienischer Anschlag" beim Stricken

Die Anleitung zum "italienischen Anschlag" habe ich mir aus der Zeitschrift "Verena Stricken" Ausgabe Frühjahr 2005 heraus geschrieben.

 

Ich stricke aus dieser Zeitschrift gerade das Model 69 "Jacke im Halbpatent mit Zackenstreifen" und hierfür wird der "italienische Anschlag" benötigt.

 

Hier also die Anleitung:


"Den italienischen Anschlag stets mit Nadeln arbeiten, die um eine halbe Nadelstärke dünner sind als die angegebene Nadelstärke. Zuerst eine Anfangsschlinge wie beim normalen Anschlag bilden. Diese Anfangsschlinge, die hinterher aufgelöst wird, ist in der angegebenen Maschenzahl nicht enthalten.

Dann lt. Abb. 1 den Arbeitsfaden über den Zeigefinger der linken Hand legen. Ein kontrastfarbener Hilfsfaden (Länge des Hilfsfadens = 2mal die fertige Breite des Strickteils) wird um den Daumen der linken Hand gelegt. Die Fadenenden mit der rechten Hand festhalten. Nun führt man die Nadel unter dem Hilfsfaden hindurch und holt den Arbeitsfaden als Masche auf die Nadel, siehe Pfeil.

Abb. 2: Den Arbeitsfaden vor die Nadel legen, dann unter dem Hilfsfaden in Pfeilrichtung erneut durchholen, siehe auch Abb. 1. Mit diesem Vorgang, der stets wiederholt wird, werden jeweils 2 Maschen gebildet. Dabei darauf achten, dass keine Maschen mit dem Hilfsfaden gebildet werden.

Die Abb. 3 zeigt, wie die Maschen der 1. Reihe gestrickt werden. Die Maschen vor dem Hilfsfaden rechts stricken, die Maschen hinter dem Hilfsfaden stets wie zum Linkstricken abheben, dabei den Arbeitsfaden vor der Masche weiterführen. Achtung: Die vorletzte Masche links stricken, die letzte Masche = Anfangsschlinge von der Nadel gleiten lassen und auflösen.

Abb. 4: In den folgenden Reihen (die Anzahl ist in der Anleitung angegeben) die Rechtsmaschen rechts stricken, die Linksmaschen wie beschrieben abheben. Danach auf die in der Anleitung angegebene Nadelstärke wechseln und im beschriebenen Muster weiterarbeiten. Der Hilfsfaden kann dann herausgezogen werden. Man kann statt des Hilfsfadens auch einen Gummifaden verwenden, der jedoch nicht herausgezogen wird, sondern dessen Enden vernäht werden. Dadurch erhält man einen elastischen Rand von Bund oder Blende."

Quelle: Zeitschrift "Verena Stricken" Ausgabe Frühjahr 2005

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